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Kunsthandel Stefan Hellmich

Zeitgenössische Malerei, Editionen und Fotografie

Damien Hirst: „Beautiful, amore, gasp, eyes going into the top of the head and fluttering painting“

Künstler:
Damien Hirst
Titel:
Beautiful, amore, gasp, eyes going into the top of the head and fluttering painting
Jahr:
1997
Technik:
Porzellan-Teller
Werkformat:
30 cm
Kategorien:
Edition

Weitere Informationen zu diesem Werk

Das Werk gehört zu Damien Hirsts sogenannten Spin Paintings, bei denen Farbe auf eine rotierende, kreisförmige Bildfläche aufgetragen wird. Die entstehende Komposition beruht auf dem Zusammenspiel von ausgewählten Farbtönen, Bewegung und Zentrifugalkraft. Dadurch entsteht ein radial angelegtes, abstraktes Farbfeld mit dynamischer, nahezu kaleidoskopischer Wirkung. Der bewusst ausufernde Titel steht exemplarisch für Hirsts spielerischen Umgang mit Sprache und kunsthistorischen Gattungsbezeichnungen. Zugleich verweist die Herstellungsweise auf den Zufall als wesentlichen Bestandteil des künstlerischen Prozesses. Das Werk befindet sich in der Sammlung des Astrup Fearnley Museet in Oslo.

Informationen zu diesem Künstler

Damien Hirst, geboren 1965 in Bristol, ist ein britischer Konzeptkünstler und eine zentrale Figur der Young British Artists. Internationale Aufmerksamkeit erlangte er bereits 1988 als Kurator der Ausstellung „Freeze“, die als Ausgangspunkt dieser Künstlergeneration gilt. Hirsts vielseitiges Werk umfasst Installationen, Skulpturen, Malerei und Zeichnung und kreist häufig um die Themen Leben, Tod, Krankheit, Religion und die Grenzen wissenschaftlicher Erkenntnis. Bekannt wurde er insbesondere durch Tierkörper in Formaldehyd, pharmazeutische Objekte und seine seriellen „Spot Paintings“, in denen Ordnung, Wiederholung und Zufall eine spannungsreiche Verbindung eingehen. Zu seinen bedeutendsten Arbeiten zählen „The Physical Impossibility of Death in the Mind of Someone Living“ mit einem in Formaldehyd konservierten Hai sowie der mit Diamanten besetzte Schädel „For the Love of God“. 1995 erhielt Hirst den Turner Prize; 2012 widmete ihm die Tate Modern in London eine umfassende Retrospektive.

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