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Kunsthandel Stefan Hellmich

Zeitgenössische Malerei, Editionen und Fotografie

Johannes Kersting: „Ufo XXV“

Titel:
Ufo XXV
Jahr:
2024
Technik:
Acryl auf Papier – Unikat
Werkformat:
25,2 x 18 cm
Auflage:
Unikat*
Kategorien:
Gemälde Papierunikat ungerahmt Junges Talent Meisterschüler

Weitere Informationen zu diesem Werk

„Ufo XXV“ gehört zu Johannes Kerstings Werkgruppe „I want to believe“, in der der Künstler Vorstellungen von UFO-Sichtungen in malerische Bildfindungen überführt. Ausgangspunkt sind fotografisch überlieferte oder an fotografische Beweisbilder erinnernde Motive, deren dokumentarischer Anspruch bewusst in Frage gestellt wird. Das dargestellte UFO erscheint dabei weniger als wissenschaftlicher Beleg denn als ästhetisches und imaginäres Element innerhalb einer Landschaft. Kersting verbindet eine präzise, zugleich künstlich wirkende Bildsprache mit einem postmodern-ironischen Blick auf populäre Verschwörungsnarrative. Die Serie bewegt sich zwischen Beobachtung, Fiktion und visueller Konstruktion. Das Werk steht damit exemplarisch für Kerstings Auseinandersetzung mit dem Verhältnis von Fotografie, Malerei und kollektiver Imagination.

Informationen zu diesem Künstler

Johannes Kersting (*1979) ist ein deutscher Künstler, der in Nürnberg lebt und arbeitet. Von 2001 bis 2007 studierte er Malerei an der Akademie der Bildenden Künste Nürnberg bei Hans-Peter Reuter und absolvierte parallel ein Studium der Medienkunst und Fotografie an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung Karlsruhe bei Elger Esser und Mischa Kuball. Sein Werk umfasst Malerei, Fotografie, Installationen und Dioramen. Im Zentrum stehen die psychologischen und kulturellen Bedeutungen von Bildern, insbesondere von Landschaften, urbanen Räumen und künstlich gestalteten Umgebungen. Kersting untersucht dabei das Spannungsverhältnis zwischen Realität und Imagination und bezieht sich auf Bildwelten der klassischen Malerei, des Kinos, der Fotografie und digitaler Spiele. Für seine Arbeiten verwendet er unter anderem analoge und digitale fotografische Verfahren, KI-gestützte Bildgenerierung sowie Acryl und Mischtechniken; 2017 erhielt er den Kunstpreis der Stadt Nürnberg.

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